Der Weg ist der Weg

Kein Wunder, dass man so selten nach Ozeanien kommt. Ist ja ne Weltreise, bis dorthinne. Aber wenn man, wie wir, das Glück hat, das in Business- und nicht Holzklasse machen zu dürfen, dann ist es erträglich. Ansonsten empfehle ich dringend einen Stopp in einer der feinen asiatischen Metropolen einzulegen,um die lokalen Köstlichkeiten zu geniessen und nicht in Australien als Erstes zum Chiropraktiker zu müssen – wie wir am Rückweg in Kuala Lumpur, weil immer Business geht halt doch net.

Los gings mit Lufthansa. Solide, immerhin, und geflogen, immerhin. In der Lounge gabs lauwarme Currywurst, unterwegs geniessbaren (immerhin) Tafelspitz und irgendwas vom Kalb. Dass Flugzeugessen besser geht, zeigten danach die Thais mit ihrem „was auch immer aber schön scharf“. Und gepennt habe ich im Thai auch besser, trotz Rutsche.

Dann sitzt man in Bangkok in der Lounge rum. Was sollst sonst machen, die 3 Stunden reichen nicht, um mal schnell in die Stadt zu fahren und beim Strassenhändler wertlosen Staubfang zu kaufen. Hängst also rum, isst Kuchen, und hörst 3 Plätze weiter heimisches Idiom. Spittal, oder St.Veit. Bin leider schon zu lange weg, um das ortsgenau einordnen zu können.

Und nach der x-ten Sicherheitskontrolle (auch ein Thema für sich, die Deutschen kontrollieren die technischen Gerätschaften, die Thais die Schuhe) geht’s weiter.

Rein ins nächste Flugzeug. Dann stehen wir ne Stunde rum. Macht ja immer bisserl nervös, wenn dann doch was passiert und ein offizieller Beamter mit Sicherheitsweste mit ernstem Gesicht ins Cockpit geht und die Stewardess freundlich lächelnd „we have a technical problem“ säuselt. Aber, wie man sieht, alles gutgegangen. Obwohl ich schon gehadert habe, da stürzen wir am Hinweg ab. Ausgerechnet. Alles umsonst bezahlt und geplant. Ärgerlich.

Nun denn. Gepennt, Frühstück, raus aus dem Flieger. Nach 19 Stunden in so Metallröhren eingesperrt doch sehr befreiend, Immigration klaglos erledigt, Hotel, einchecken. Und dann mal los und festgestellt, dass es hier einen Hafen, eine Brücke, ein Opernhaus gibt. Und massig Touris. Sowie Fraa und Ente.

Info zum Beitragsbild – Ohropax rein, Schlafmasske uff, und schon schlummert man selig und träumt von der Meisterschaft. Wen man dann noch versucht, nicht zu schnarchen und nur leise zu furzen, dann klappts auch mit den Kabinennachbarn.


4 Gedanken zu “Der Weg ist der Weg

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s