Ab ins Boot!? – Ein kleiner Tipp- und Ratgeber

Herrschaften, heute mal was aus der Rubrik „Ich erkläre euch die Welt“. Ab und an, immer mal, gerne auch öfters, tritt der/die/das Unwissende an mich heran mit einem „Hey, ich will mal eine Kreuzfahrt machen, du bist ja Profi, rate mir mal zu einer. Und wenns mir nicht gefällt, bist du schuld. Los!“

Profi? Ach. Nur weil man gerne mitm Boot rumschippert, praktischerweise das Hotel/den Strand/das Casino/das Theater/das Restaurant/die Kneip‘  immer dabei hat, die Fraa nur einmal die Koffer auspacken muss, man locker-flockig-gemütlich von A nach B über C reisen, allerlei sehen, erfahren und erleben kann, mannigfachen Kuchen isst und sich so wunnervoll über den mitreisenden Plebs aufregen kann, gehört man noch lange nicht zum Profi. Amateur, ambitionierter. Amateur, der seine Desserts fotografiert. Das triffts.

Die Auswahl an KF ist riesig und steigt stetig (2016 gabs weltweit 26 Millionen Passagiere, 2017 folgen 27 neue Schiffe, hierzu mal einen weiterführenden Link – KLICK), die immer grösser werdenden Schiffe (das aktuell grösste, die Harmony of the Seas, fasst 6300 Paxe, dazu kommen noch 2300 Mann Besatzung)  fahren mittlerweile viele Leute überall hin, leider schon zu überall, leider schon zuviele Leute. Ich habe jüngst einen Reisebericht gelesen, da waren an einem Tag 6 KF-Schiffe in St.Maarten (nette Insel, da muss ich noch hin, das ist die mit dem Flughafen direkt am Strand – KLICK) anliegend. Was bedeutet, dass da an einem Vormittag mehr als 20T Leute an Land gespült werden – auf eine Insel mit grade mal 10T Bewohnern. Auswüchse des modernen Tourismus. Und wir alle sind da mitten drin, ob als KF in der Karibik, als Skifahrer in den Alpen, als AI-Säufer in der Türkei, als Inselhopper in Thailand. Übel.

Daher ist auch mein Ende als Kreuzfahrer absehbar, denn wie immer gilt, bevor ein Hype zu gross wird, sollte man abspringen. Da gibt’s noch ein paar Gebiete, die auf der Liste stehen (Alaska, Südamerika, Panamakanal seien hier in erster Reihe zu nennen), ein paar Schiffe, die auf der Liste stehen (Celebrity Edge wil ich druff, auf die neuen MSC-Schiffe intressieren, und sicherlich einige Neue, von denen man aktuell grade mal weiss, wann sie kommen werden/dürften – KLICK), dann ist Schluss. Ich werde sicherlich keiner der Wahnsinnigen werden, mit einer dreistelligen Anzahl an KF (wie man so sieht, in den Signaturen der einschlägigen Internetforen) und fast schon am Schiff lebend, aber mehr als die aktuellen 12 werden es schon (immerhin ist Reise 13 und 14 schon fixiert, die Planungen für 15 und 16 laufen auf Hochtouren). Es gibt noch viel Kuchen, der gegessen werden muss.

Aber das ist Zukunft, nahe, ferne, keine Ahnung.

Zurück zur Gegenwart. Wenn man nicht so auf eine Gesellschaft fixiert ist wie z.B. Herr S. aus S. (ok, immerhin hat ers damit schon zum Diamond-Member gebracht und kann uns im Herbst gratis Alkohol besorgen. Glückwunsch), dann hat man mannigfache Auswahl, die man nach komplexen Kriterien auswählen kann. Oder man sucht sich das, wo man für den Schnaps am wenigsten zahlt. Ginge auch.

Ich versuche heute, für den zwanglos Interessierten, mal ein paar Anhaltspunkte zusammenzustellen, so ungefähr, wie man sich wohin orientieren kann, soll, darf, muss. Was sollte man beachten und bedenken, nicht dass man auf einem Costa-Schiff landet, im Mittelmeer, im August. Ausser man steht auf italienische Grossfamilien und spanische Kegelclubs und italienisch-spanische Rentnergangs.

Es gibt viele Kriterien unterschiedlicher Wertigkeit, nach der man sich seine KF aussuchen sollte. Im Grund sollte man sich zuerst überlegen, welches Konzept (in Bezug auf Sprache, Essen, Unterhaltung, Sport, Party, Publikum) einem zusagt, nicht dass man dann auf einem Aida-Schiff landet und sich wundert, warum es (fast) nur Buffet gibt und in der Karibik plötzlich ein Oktoberfest stattfindet. Hat man sich das überlegt, gehts an Route/Schiff/Termin/Anreise/Kabine. Eigentlich ganz einfach.

Aber, mit wem fahre ich denn jetzt (ich kann auch nicht zu jeder Gesellschaft persönliche Einschätzungen abgeben, einiges beruht auf Reiseberichten, Erzählungen und anderen Informationsquellen)?

 

Muss das Schiff, also die Offiziere und alles, was sonst so passiert, deutschsprachig sein (wobei sich der Philippino, der die Kabine reinigt oder der Inder, der das Essen bringt, oder der Malaysier, der das Schnapsitaxi fährt, in Englisch wohler fühlen), dann kann ich im Grunde zw. 3 Gesellschaften wählen – Aida, Tui,  Phoenix. Oder, anders formuliert, Kegelclub, Langeweiler, Rentner. Und irgendwie fängt der Deutschsprachige meist bei einem dieser 3 an (wie wir einst, 2010, bei Aida, damals noch deutlich besser von Ruf und Qualität).

Praktischerweise gibt es bei den 3 deutschen Anbietern genaue Abgrenzungsmöglichkeiten (die mit der Zeit aber immer mehr verschwimmen, man will ja Publikum für sich gewinnen) – Aida möchte den locker-ungezwungenen Pax auf sein Boot holen, positioniert sich möglichst weit weg von der klassischen KF, bietet vorwiegend Essen in Warmhaltebehältern an, dazu jede Menge Party mit Humptata und Schnäpschen, bisserl Show und Theater so nebenbei, in Summe günstig bis billig. Tui setzt da schon mehr auf den Pax, der es gerne etwas gediegener hätte (wir waren jüngst auf der neuen MeinSchiff6, schon nett da, aber in Summe nix Aufregendes), lädt abends ins Bedienrestaurant ein (zu frei wählbarer Zeit), verzichtet auf sinnlose Trinkspielchen, setzt den Focus deutlich mehr auf Klassik und Qualität denn Aida. Der grösste Unterschied ist das „Alles Inklusive“ bei Tui, das einem das im Reisepreis inkludierte Trinken in jeder Bar anbietet, im Gegensatz zu Aida, wo nur das Saufen im Buffet frei ist. Was dann viele dazu verleitet, sich den ganzen Abend an den kostenlosen Tischwein zu klammern. Der dritte im Bunde, Phoenix, ist wohl der Klassiker unter den deutschen Anbietern – ruhig, beschaulich, fixe Essenszeiten, vergleichsweise wenige Passagiere, dementsprechend gesetzteres Publikum. Das alles auf zum Alter der Paxe passenden Booten, die bei weitem nicht mehr die heute üblichen hohen Standards anbieten (kaum Balkone, alles eher eng, ohne besondere Vergnügungsmöglichkeiten), aber mit aussergewöhnlichen Routen rund um das Geoid.

Sollte deutsch an Bord nicht zwingend sein, so steht einem eine grosse Fülle an internationalen Gesellschaften offen. Da gehts dann von den Italienern Costa (billig, eng, laut, fixe Essenzeiten) über MSC (eng, laut, arbeiten aber massiv an der Qualität in Service und Speisen) zu den Amerikanern (auch hier gibts ähnliche Abstufungen wie bei den Deutschen, da gehts von den eher feier-orientierten Carnival und Norwegian über die alles-Bieter Royal Carribean und das schon etwas edlere Celebrity bis hoch zu den  gediegenen PrincessCruises und noch höher zu HollandAmericaLine, alles einhergehend mit dem steigenden Durchschnittsalter der Paxe je nach Gediegenheit des Bootes). Im Grunde unterscheiden sie sich alle nicht so dramatisch, es gibt bei allen nimmer diese fixen Essenszeiten (ok, bei Costa noch, aber die erachte ich eh nicht als fahrbar), sondern man kann zum Dinner gehen wann man möchte, manchmal sogar wohin man möchte. Es gibt bei allen, für den der es benötigt oder will, Speisekarten in Deutsch, Tagesprogramme in Deutsch (gegen deren Übersetzungsqualität der google-Translator wahrhafte Prosa bringt) oder auch mal einen Ansprechpartner in Deutsch (das ist gerne mal eine Dame, die einen Crashkurs in Vokabeln hatte und schlechter deutsch spricht als unsereins Suaheli). Unterschiede gibts in der Qualität und Opulenz und Masse der Shows – Royal Carribean sehe ich hier klar vorne (auf den Oasis-Klasse-Schiffen z.B. gibts eine grosse Abendshow im Theater, eine Wassershow im Aqua-Theater und noch was Kleineres auf der Eislaufbahn), dahinter gibts massiges Gedränge, da ist je nach Route oder Schiff mal die eine besser (auf Norwegian z.B. gabs mal Blue Man Group), mal die andere (Celebrity z.B. holt sich gerne mal lokale Gastkünstler an Bord). Princess fand ich bei den Shows eher etwas altbacken, dafür war bei denen das Essen grossartig.

Hier der Tipp vom Profi: definieren, was einem an Bord wichtig ist, wo könnte man Abstriche machen, und sich dann so auf 2 oder 3 Gesellschaften eingrenzend festlegen. Dann anhand weiterer Kriterien (Termin, Route, Preis, Schiff) die finale Eingrenzung vornehmen, bevor es an die Details (Anreise, Kabine …) geht.

 

Welche Route sich anbietet, dazu kann ich selbstverständlich nichts raten, da die Geschmäcker zum Glücke verschieden sind. Angeboten wird ja (fast) alles – von der Standardroute „westliches Mittelmeer“ (ist auch und vor allem die Teststrecke aller Gesellschaften für ihre neuesten und besten Schiffe) über „Nordkap“ und „Ostsee“ zu diverser „Karibik“ (Obacht, hier immer vorab prüfen, welche Schiffe an welchem Tag in welchem Hafen sind, um massive Überfüllung zu vermeiden – KLICK ) bis zu „Panamakanal“ und „Südamerika“, dann noch „Orient“ oder alles mögliche in „Asien“. Dazu noch die tollen Transatlantik- und -pazifikfahrten (das ist dann schon eher was für den Fortgeschrittenen, mit einigen Seetagen am Stück) sowie Weltreisen, die manche Gesellschaften im Angebot haben (ist dann was für die Rente, den so 3 bis 4 Monate am Stück unterwegs zu sei geht als ausgebeuteter Werktätiger eher schwerlich). Für jeden touristischen Geschmack wäre was dabei.

Man sollte aber uffbasse, manche Routen nicht zu manchen Terminen zu fahren – Karibik nicht im November, Mittelmeer nicht in den Sommerferien, Alaska ebenso.

Karibik im November – schlecht, weil zwar billig und wenig los, aber dann ist Hurrican-Saison. Was, interessanterweise, auf einem KF-Schiff weniger schlimm ist als an Land. Weil mit dem Schiff kann man einfach den Hurrican umfahren und ihm damit ausweichen. Meist. Aber dann halt auf Kosten eines oder mehrere Anlaufhäfen. Alaska im Sommer? Schlecht. Da voll. Lieber im Mai/Juni (zwar noch frischer aber die Gletscher sind noch winterlich), nicht im September (das sind die Gletscher nimmer so frisch und gross wie im Juni). Mittelmeer im Juli/August? Ganz schlecht. Ferien. Bei allen. Daher alles voll.

Daher, wenn möglich, immer die Randtermine nutzen (ausser man muss  wegen Balg oder Lehrerkind oder man steht drauf). Nicht ganz am Rand, aber fast. Im Oktober z.B. ist’s mit Mittelmeer angenehm leerer, aber trotzdem noch wetterlich fein

 

Wenns dann in die nähere Auswahl geht, spielt selbstverständlich auch der Preis eine Rolle. Man kann für 399.- eine Woche Innen durchs Mittelmeer tingeln (mit entsprechender Qualität), aber diesen Preis auch für einen Tag ausgeben (mit entsprechender Qualität). Nach oben gibt’s kaum Grenzen, da kann so eine Luxus-Suite schon mal im mittleren vierstelligen Bereich kosten, für eine Woche. Immerhin sind dann die Getränke schon dabei. Und auf Wunsch eine Reisesekretärin.

Was bei den Preisen immer zu beachten ist – manche weisen den kompletten Endpreis aus, manche nur den Grundpreis (und da kommen dann noch Serviceentgelte, Getränkekosten und was auch immer dazu). Daher, uffbasse beim Preisvergleich. Wobei die Deutschen alles ausweisen und manche Amis mittlerweile dazu übergehen, das für den deutschen Markt auch zu machen (natürlich nicht selbstlos, da hat man sich gleich mal kräftige Preiserhöhungen damit genehmigt). Ob die Amis den Piefke für zu deppert halten, das alles in Summe zu kalkulieren, ist fraglich. Meine antwortliche Tendenz verrate ich nicht (Lösung für dieses Problem – in Amerika buchen).

So als Anhaltspunkt, ich rechne immer so mit 1000 Euro/Woche/Pax/Balkon als Ausgangsbasis. Drunter ist günstig, drüber teuer. Dann kommt das alles in eine Excel-Tabelle, mit allen Kosten drumherum (was nutzt es, wenn die KF nur 300 kostet, der Flug aber 4T) – und am Ende nehmen wir ja doch, was wir wollen, nicht was preislich am interessantesten erscheint. Auch gibt’s immer mal Aktionen „nimm Balkon, bekommst das Trinken dazu“. Rechnen, vergleichen, überlegen, buchen.

 

Um sich dann endgültig für eine KF zu entscheiden, gibts noch ein Kriterium – ein nicht Unwichtiges. Das Schiff. Da geht’s mittlerweile bei allen von ganz klein (meistens dann auch älter und mit weniger Annehmlichkeiten, mit kaum Balkonen und weniger unterhaltungsmässigen Abwechslungen) über mittel-klein-gross (eigentlich das perfekte Zwischending, besser und neuer als die Kleinen und nicht so übersuperdupidrüber wie die Grossen) bis zu ganz gross (inklusive Eislaufbahn, Schaukel, Rutsche und Klettergarten). Wobei sowohl klein als auch gross seinen Reiz hat – bei den Kleinen ist viel Ruhe zu finden, bei den ganz Grossen ist alles huiii und uiuiui. Hier gilt es, wie eigentlich bei allem, seine Präferenzen abzuwägen und danach zu entscheiden. Will ich eine Kartbahn haben? Reichen mir eine Handvoll Restaurants oder will ich soviel essenstechnische Abwechslung wie möglich?

Ich meine ja, dass man eines der riesigen neuen tollen Schiffe, die alles bieten und haben, muss man einmal ausprobiert haben – hierzu seien die Oasis-Klasse von RCCL genannt, oder die Breakaway-Plus Klasse von NCL. Auch die neuen von MSC gehen in diese Richtung, aber auch fast alle anderen lassen sich nicht lumpen und bringen die nächsten Jahren Riesendinger auf den Markt. Auf Dauer aber, nach ein- oder eventuell zweimaligem Probieren,  lieber etwas zurück in der Grösse und der Aufregung, hin zum Genuss (da bieten die S-Klasse von Celebrity und die Quantum –Klasse von RCCL so einiges).

 

Lieber Leser, nun ist die Entscheidung gefallen, auf diese bestimmte Tour mit jenem Schiff. Glückwunsch. Vermutlich wirds dann noch viele weitere geben – oder keine mehr. Ist irgendwie wie mit seinem Fussballverein und dem aus dem Nachbarkaff – zum einen geht man immer wieder hin. Der andere ist scheisse. Immer.

2 wichtige Sachen, die man sich auch noch überlegen muss, seien noch genannt – Kabine und Anreise.

Der eine schwört auf seine Innenkabine, da er ja eh „nur zum Schlafen auf der Kabine“ ist. Der andere braucht Licht und Luft, sonst gibt’s den Erstickungstod. Ich glaube, dass die Wahl der Kabine nur und ausschliesslich preisliche Gründe hat, weil mir keiner erzählen kann, dass er freiwillig im Sarg spazieren fahren möchte (wobei das Argument „lieber innen, dafür mehr KF im Jahr“ durchaus valide erscheint). Wir machen das so – wenn Balkon pro Tag einen gewissen festgelegten Differenzbetrag gegenüber Innen nicht übersteigt, dann Balkon. Sonst Innen. Man kann auch Innen überleben. Seit jüngst gibt’s sogar schon Innenkabinen mit einem virtuellen Balkon – da wird auf einen raumhohen Bildschirm das Live-Bild einer Aussenkamera projiziert. Inklusive Ton. In Echtzeit. Da sieht man auch im Sarg, wenn der Eisberg näher kommt.

Ich rate ja, wenns preislich geht, immer zu einer Balkonkabine. Es lebt sich einfach besser, man hat mehr Platz, mehr Luft, ein besseres Wohngefühl. Vor allem, es lebt sich. Innen wird man bloss transportiert, mit Balkon reist man.

Die Anreise. Auch so ein Thema. Hier gibts 2 Möglichkeiten – pauschal oder individuell. Wer zu faul/bequem/unsicher ist, bucht die Anreise bei der KF-Gesellschaft. Das hat den Nachteil, dass man meist mehr zahlt (vor allem nach Asien und Amerika gehts individuell massiv günstiger), meist keinerlei Kontrolle über das Fluggerät hat (vor allem in Europa werden da Airlines verpflichtet, in die ich nicht mal meinen gröbsten Feind einsteigen lassen würde), meist kein Vor- oder Nachprogramm absolvieren kann (das ändert sich, bei den Amis kann man da mittlerweile schon einiges vorher und nachher mitbuchen), aber den Vorteil, dass man alle Transfers schon dabei hat (wobei man an sich jedem Flughafen schon mal selbsttätig ins Taxi setzen kann) und dass man garantiert die KF erreicht, weil das Boot im Hafen auf die Pauschalis wartet (oder, falls gar nix geht, bekommt man seine Kohle zurück, weil man ja alles in einem Pakt gebucht hat).

Ich rate ja mittlerweile jedem, der mich fragt oder auch nicht fragt, seine Anreise individuell zu buchen. Die KF-Gesellschaften kassieren mächtig ab, für ihre Flüge mit BulAir oder SundAir, da kommt man selbstständig immer besser weg. Und um das Verpassen des Schiffes zu vermeiden, einfach paar Tage früher anreisen und die wegen des günstigeren Fluges gesparte Kohle in das Vorprogramm stecken.

Dass die KF-Gesellschaften soviel für ihre organisierten Anreisen haben wollen, liegt mittlerweile auch daran, dass sie das meiste Geld mit dem Drumherum verdienen. Die KF an sich bringt denen kaum was ein, das Geld wird verdient mit Anreise, Getränken, Ausflügen, Casino.

 

 

Herrschaften, es gäbe noch viel zu erwähnen (aber so ein bisschen Eigeninitiative muss man schon aufbringen), es wurde sicherlich vieles vergessen (aber das sei mir verziehen, immerhin mache ich das hier gratis. Und womöglich sogar umsonst.).

Zu weiteren Informationsgewinnung bietet dieses Neuland an wahres Füllhorn an Möglichkeiten – hier sei die kuschelige Heimseite des Herrn Neumeier genannt, mehr Infos auf einem Haufen in der Sache KF gibts nirgends. Und dann gibt’s noch den geschätzten Herr Morr, der kleine und grosse Filmchen dreht, in denen er über die Schiffe rennt und erzählt und erklärt. Foren gibts, in allen grössen, Sprachen und Schattierungen. Und ich rate dazu, sich die Newsletter der einzelnen Gesellschaften (die so in Frage kommen) und einiger spezialisierter Reisebüros (Namen werde ich hier keine nennen, da das Werbung wäre und ich für Werbung nicht bezahlt werde. Zaunpfahlwink!!) zu abonnieren.

Zum Schluss noch ein paar Links zu brauchbaren Seiten, für den, der sich ernsthafter für dieses Thema zu interessieren beginnt.

Sie sehen, geschätzter Leser, einfach ist das nicht. Aber wenn man sich mal locker vorab auf einige wichtige Punkte festlegt (deutsch/englisch?, wohin?), kann man anhand der restlichen Parameter recht flugs zu einer Entscheidung kommen. Oder man fragt wen, der sich auskennt. Liest sich durch Foren. Oder, ganz verwegen, sucht das Reisebüro auf. Aber bitte net das ums Eck, sondern sucht sich einen Spezialisten.

Müsste ich unter Zwang zu etwas raten, dann würde ich eine Tour mit Royal Carribean oder Celebrity anpreisen, die bieten aktuell das beste Gemisch an Unterhaltung, Service, Qualität und Spass. Wobei der nächste, den man fragt, garantiert etwas anderes erzählen wird. Was die Entscheidung garantiert nicht einfach macht.

In diesem Sinne – gehabe er sich wohl, der angehende Kuchenesser.

Info zum Beitragsbild – ein Schiff der oben gelobten Quantum-Klasse von RCCL, die (namensgebende) Quantum ot Seas, geknipst aus dem NorthStar (das ist so ein ausfahrbarer Arm, mit Beobachtungskugel dran, der über und neben das Schiff geschwungen werden kann), bei der Überfahrt im Jahre 2015 von New York in die Zivilisation.

 


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