Leserkommentar (ja, sowas gibts)

Herrschaften. Schockschwerenot. Es ist was erstaunliches passiert – einer meiner zwei Leser hat den Kontakt gesucht und mich mit Kritik gewürdigt. Der blog gefalle ihm ganz toll, abgesehen von den Texten und den Bildern. Aber der Rest, der ist super. *freu*

Der liebe und von mir hochgeschätzte (obwohl Bayernkunde) Herr S. aus S. merkte die mangelnde Aktualität und den vermissten Informationsgehalt an. Nun denn, das ist nicht so ganz von der gut gebräunten Hand zu weisen. Obwohl von einem Bayern kommend.

Aber dazu seien mir ein paar wenige kurze Anmerkungen gestattet:

  1. Ich wollte gerne öfters aus Ozeanien berichten, live, in Farbe, mit der besten aller Fraa’s links und dem dicksten aller Wombat’s rechts. Wollte. Immerhin wollte ich. Der Wille war stark, aber das Fleisch war schwach.  Weil, da ist man tagsüber touristisch unterwegs, abends ermattet, nachts betrunken, wann soll man da noch Zeit für das Schreiben und das Sichten der Bilder finden? Weil das dauert locker ne Stunde, oder mehr. Und diese Stunde verbringe ich Urlaub doch lieber anderweitig. Ich frage mich da immer, wie diese Reiseblogger das machen – stehen um 4 Uhr auf, sitzen beim Sonnenaufgang am einsamsten Strand des Landes, entdecken den ganzen Tag unberührte Sehenswürdigkeiten, speisen abends in den urigsten Kneipen, feiern die ganze Nacht mit den coolsten Einheimischen. Und 10 Minuten später steht ein 500-Worte-Beitrag mit 72 Bildern im Netz. Respekt.
  2. Informationsgehalt? Nun, es kommt halt drauf an, was mit mit dem blog, also seinem eigenen, wo keiner reinredet, denn so mitteilen will. Will man den Leser (oder gar die Leser?) bloss unterhalten, will man einfach nur labern, seichte Kost bieten? Ja, das will ich. Nicht mehr. Nicht weniger. (Vielleicht ändert sich das mit der Zeit, aber ich bin ja noch jung.) Klar könnte ich jeden Beitrag in epische Breite ausdehnen, über jeden Ort wo wir waren FaktenFaktenFakten mitteilen. Aber das ist nicht meine Intention. Daten kann sich der Leser dann ja, so interessiert, aus anderen einschlägigen Quellen holen. Oder nachfragen. Ich antworte gerne (was bedeuten würde, ich bekäme Kommentare unter meine Beiträge. Nur zu.)

Lieber Herr S., hier wird nur wenig informiert (so ein bisschen lässt sich nicht vermeiden), hier soll unterhalten werden. Und lieber Herr S., Gruss an die Gattin.

Und morgen gehts weiter mit „Rückblick, Teil 2“. Es geht nach Hobbiton. Ein Hochlicht. Bleiben Sie an den Empfangsgeräten, lieber Leser.

Info zum Beitragsbild – eines der Mitbringsel aus Ozeanien. Sehen Sie hier den Vogel der Fraa. *duckundweg*


Ein Gedanke zu “Leserkommentar (ja, sowas gibts)

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